Landschaft und Kultur. Will heißen: Die Vegetation bekommt einen südländischen Anstrich mit Korkeichen, Kermeseichen und Macchia. Hinzu gesellen sich orthodoxe Kirchen und griechische Straßenschilder. Kein Wunder, dass Stimmung und Atmosphäre irgendwie anders werden … weicher, beschaulicher.
Dasselbe gilt für die Offroad-Tour hier unten an der Grenze zu Griechenland. Sie findet auf einer Schotterpiste statt, die insgesamt ruhig und harmonisch zu fahren ist. Man hat Zeit, sich die zahlreichen Dörfer am Wegesrand ebenso anzuschauen wie die orthodoxen Kirchen, die hin und wieder auftauchen. Gebirgsetappen wechseln ab mit Waldpassagen und romantischen Pfaden entlang von Bächen. Offroad-Spaß und Landschaftsgenuss gehen auf dieses Tour eine harmonische Verbindung ein.
Von Gjirokastër fährt man südwärts auf der SH 4, bis etwa vier Kilometer hinter Jorgucat rechter Hand eine Schotterpiste die den Asphalt verlässt und bergauf führt. Anfangs noch in perfektem Zustand, wird sie von Kilometer zu Kilometer schlechter, aber immer noch problemlos befahrbar. Eben etwas langsamer. Nach einem guten Dutzend ordentlicher Schotterkilometer trifft die Piste auf den Bach Pavllës und folgt seinem Lauf. Auf der Schlussetappe verlässt die Route den Pavllës, überschreitet eine leichte Anhöhe und trifft bei Livadhja auf die asphaltierte SH 97.