Dieser Track ist der falschen Region zugeordnet. Muss Sardinien sein, ist Aostatal.

Piste zum Arco Sutta'terra
Ähnlich wie Gigantengräber gibt es auf Sardinien jede Menge Felsbögen. Also Löcher jeglicher Größe in Felsen, die aussehen, wie von Menschenhand gebohrt, in Wirklichkeit aber von Mutter Natur erschaffen wurden – Wind und Wetter haben im Lauf der Jahrmillionen den weichen Sandstein aus dem härteren Kalkstein herausgespült. Einer dieser Bögen, und zwar einer mit einem traumhaften „Durchblick“, wartet im zerklüfteten Gebirge des Supramonte. Den Ausflug dorthin kann man wunderbar mit einer verschärften Offroad-Tour verbinden.
Start an der SS 125 etwa sieben Kilometer südlich von Dorgali. Den unscheinbaren Schotterweg, der vom Asphalt abgeht, kann man schnell übersehen. Aber stille Wasser sind ja bekanntlich tief und schmutzig. Und so zeigt uns dieser schmale Weg gleich mal die Zähne: In engen Serpentinen zackt er einen steilen Abhang hinauf. Grober Schotter und kleinste Kurvenradien verlangen beim oft notwendigen Zurückstoßen ein sehr gutes Gefühl für Kupplung, Gas und Bremse. Und eine Portion Schwindelfreiheit. Und einen möglichst kurzen Allradler bzw. eine leichte Enduro. Sitzt man in deren Sattel, sollte man entweder sicher die Füße auf die Erde bekommen oder eine Spitzkehre ohne zu Fußeln sauber fahren können. Sonst droht ein Umfaller mit Kaskoschaden.
Ein Blick durch den Arco Sutta’terra und weiter auf anspruchsvoller Schotterpiste. Die senkt sich allmählich talwärts, ohne jedoch mit irgendwelchen Spitzkehren und Steilpassagen zu drohen. Die haben wir ja bereits hinter uns. Nach sieben Kilometer ist der Schotterspaß dann zu Ende, und ein Asphaltstück bringt uns hinab an die Küste nach Cala Gonone.
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