Der Weg ab Madonna del‘Lago bis kurz vor dem Colle San Bartolomeo ist teilweise ausgewaschen und grob schottrig. Die Abfahrt ist dagegen gemütlich fahrbar. Die Strecke ist nur von Osten befahrbar. Die Zufahrt von Westen ist verboten.

Monte Dubasso - Alto
Mit dem Monte Dubasso nimmt man im Piemont ein schauriges Anfahrtsziel in Angriff, das zudem auch alles andere als einfach zu erreichen ist. Zumindest für Straßenmaschinen. Der Berg wird in Italien auch als napoleonischer Friedhof bezeichnet. Dies rührt daher, dass in der napoleonischen Zeit die Leichen von Kriegsopfern an den Hängen des Berges, meist unter mächtigen Felsbrocken ohne weitere Kennzeichnung beigesetzt wurden. Oben thront mittlerweile ein Gipfelkreuz, das allerdings nur zu Fuß auf beschwerlichem Klettersteig zu erreichen ist.
Motorisiert kann man sich ihm auf zwei Alternativwegen zumindest bis auf ein paar hundert Meter nähern. Die kürzere und auch einfacher zu fahrende Strecke zweigt bei Alto von der SP 216 ab. Die unteren Kehren sind asphaltiert und noch ohne Herausforderungen zu meistern. Zudem bringen sie einen zum hübschen Wallfahrtsort Madonna del‘ Lago. Etwa ab Kilometer Neun verwandelt sie sich in einen schmalen Schotterweg, der nach einer langgezogenen Kurve südöstlich vom Monte Dubasso endet. Die Alternativ-Strecke zweigt westlich von Caprauna gen Norden ab. Die Passage ist aber komplett geschottert und nur erfahrenen Enduristen zu empfehlen. Sie endet am Colle San Bartolomeo auf einer Höhe von 1439 Metern nordwestlich vom Gipfel.
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San Bartolomeo, Colle (1439)







