Wir sind heute den Colle del Prete von Sanfront aus angefahren. Nach der kleinen Ortschaft La Rua ist ein Schild der Gemeinde aufgestellt, welches nach unserer Interpretation darauf hinweist, dass die Straße nur für die Landwirtschaft gebaut wurde, der Offroad-Verkehr vermieden werden soll, aber der Weg für Jedermann freigegeben ist. Ein richtiges Verbotsschild ist nicht angebracht. Nach diesem Schild folgt bis zum ersten Gipfel ein sehr schwieriges Stück mit teilweise bis zu 45° Steigung und mittlerem Geröll, das lose auf der Straße liegt. Ohne eine Bodenfreiheit von mind. 30 cm oder mehr und einer guten Bereifung ist dieses Stück nicht befahrbar. Nach Erreichen des ersten Gipfels Colle di Gilba wird die Straße schmaler, teilweise ist sie nur noch ca. 2,20 m oder weniger breit. Talseitig geht es hier oft unbefestigt mehrere hundert Meter sehr steil bergab. Sollte ein Fahrzeug entgegenkommen müssen teilweise mehrere 100 m rückwärts gefahren werden, da es wenige „Buchten“ zum aneinander vorbeifahren gibt. Nach dem Erreichen des Gipfels Colle del Prete wird die Straße sehr schön und auch gut zu befahren. Insgesamt lässt sich sagen, dass die Strecke definitiv keinen mittleren, sondern einen schweren Schwierigkeitsgrad besitzt und definitiv nicht für Anfänger geeignet ist. Vergleichbar mit anderen als schwer gekennzeichneten Strecken, wie z.B. dem Colle del Sommeiler, ist diese Strecke deutlich schwieriger und technisch anspruchsvoller. Ohne eine gewisse Erfahrung im Offroadfahren und dem richtigen Fahrzeug ist diese Strecke für Geländewägen und Motorräder nicht zu bewältigen. Auch können wir nur empfehlen mit einem „Co-Piloten“ zu fahren.

Colle del Prete | Colle del Gilba
Unweit der italienisch-französischen Grenze kann man auf dieser Strecke gleich zwei Pässe in seine Sammlung aufnehmen und gleichzeitig seine Erfahrung auf losem Untergrund ausbauen, denn der Bergweg ist in großen Teilen als Schotterstraße angelegt worden. Auf der Nordrampe geht es von Sanfront aus, zunächst noch asphaltiert, in einigen Kehren und etlichen Kurven, in die landschaftlich eindrucksvolle Bergwelt hinauf. Bald darauf wird der Belag dann immer ausgefranster und die nächsten engen Kehren müssen bereits auf Schotter gemeistert werden. Hinzu kommen viele Schlaglöcher. Im weiteren Verlauf nimmt der Schwierigkeitsgrad stark zu. Einige Stellen sind sehr steil und zusätzlich mit Geröll versehen.
Sobald man den 1528 Meter hohen Colle del Gilba mit seiner kleinen Schutzhütte erreicht hat, kann man aber etwas aufatmen. Ab hier ist die Straße zusehends einfacher zu befahren. Die nächsten zwei Kilometer zum 1716 Meter hohen Colle del Prete zeigen sich stellenweise zwar noch etwas fies, alles in allem ist aber spätestens ab der kleinen Kapelle das Gröbste überstanden. Die Südrampe nach Sampeyre im Valle del Po hat dann sehr viel weniger Schotteranteil und ist insgesamt wesentlich einfacher machbar.
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Bedingungen, Sperrungen und Tipps — von Mitgliedern, die zuletzt hier gefahren sind.
Wie schon beschrieben sind wir von Nord nach Süd gefahren. Die dort doch steilen Anstiege mit viel groben Geröll sollten unerfahrene mit schweren Maschinen lieber meiden! Diese Stellen in dieser Richtung sind als schwer einzustufen! Hat man aber den Teil hinter sich ist es eine Traumhafte Route!
https://alpenrouten.de/Gilba-Colle-del_point1277.html Zwischen Sampeyre (SW) und Sanfront (NO) führt eine schmale, zum größten Teil unbefestigte Strecke über den Kniepass Colle del Prete und den Colle del Gilba. Die von Sampéyre kommende Südrampe ist bis zum Scheitel recht gut fahrbar (SG 3), schlechter ist dagegen die Passage zum knapp 3 km nördlich gelegenen Colle del Gilba: Der z.T. sehr schmale Weg wartet an ausgewaschenen Stellen mit großen Steinen und Geröllabschnitten auf und einige Bachfurten sind zu überqueren. Auch die anschließende Nordrampe ins Valle del Po ist ein recht grober Schotterweg. Der Vollständigkeit halber sei noch die dritte Auffahrt genannt: Aus dem Gilba-Tal führt eine Teerstraße bis Borgata Danna. Das sich anschließende kurze Stück Weg bis zum Scheitel ist dann allerdings die schlechteste Variante von allen. (SG 4-5).
https://alpenrouten.de/Prete-Colle-del_point1276.html Zwischen Sampeyre (SW) und Sanfront (NO) führt eine schmale, z.T. unbefestigte »Straße« über den Kniepass Colle del Prete und den Colle del Gilba. Die von Sampéyre kommende Südrampe ist bis zum Scheitel recht gut fahrbar (SG3), schlechter ist dagegen die Passage zum knapp 3 km nördlich gelegenen Colle del Gilba: Der z.T. sehr schmale Weg wartet an ausgewaschenen Stellen mit großen Steinen und Geröllabschnitten auf und einige Bachfurten sind zu überqueren. Auch die anschließende Nordrampe ins Valle del Po ist ein recht grober Schotterweg.
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