Hallo, fast am Ende des Tracks im steinig, abfallenden Abschnitt liegt eine entwurzelter Baum über dem Weg.

Auf den Monte Codi
Was den Monte Codi im Südwesten Sardiniens auszeichnet, sind die auf seinem 850 Meter hohen Gipfelplateau wehenden gleichmäßigen Winde. Gerade mal zehn Kilometer Luftlinie vom Meer entfernt, eignet er sich damit perfekt zum Aufstellen von Windrädern. Was inzwischen auch geschah. Rund zwei Dutzend dieser Propeller stehen auf dem aussichtsreichen Gipfel des Monte Codi und versorgen die Umgebung mit sauberem Strom. Wobei man über den Begriff „sauber“ durchaus diskutieren kann. Denn die Windräder werden aus Kunststoff und teilweise aus Balsaholz hergestellt. Das eine muss irgendwann entsorgt werden, das andere stammt aus den Tropen. Doch nicht nur das: Tierschützer beklagen den Tod von Vögeln, die in die Windräder geraten.
Beruhigend: Da die Pisten rund um den Monte Codi schon vor dem Windpark da waren, brauchen wir Offroader kein schlechtes Gewissen haben, wenn wir die schöne Schottertour zu dessen Plateau unternehmen.
Etwa sieben Kilometer südlich von Tertenia biegen wir dazu von der SS 125 nach Westen ab und kommen auf einer breiten, ordentlichen Piste zügig voran. Einige trockene Bachbette werden gequert, dann beginnt der Aufstieg zum Gipfel in Form eines gut zu befahrenen Schotterweges. Allmählich steigt er bergan und trifft bei knapp über 800 Höhenmetern auf die asphaltierte SP 13. Rechts ab, nach 500 Metern nochmal, dann wartet die Rückfahrt hinab ins Tal zur SS 125. Auch die verläuft relativ harmlos. Hin und wieder eine Rinne oder Furche, aber nichts, worüber man sich im Sattel einer Enduro oder am Steuer eines Allradlers Gedanken machen müsste.
Zum Sundowner bietet sich Tertenia an. Das typische Sardendorf mit seinen weißen und beigen Fassaden besitzt eine hübsche Piazza mit Bars und Restaurants. Dort kann man im Sonnenuntergang einen Cannonau-Rotwein trinken oder Porceddu (Spanferkel) bzw. Culurgiones (gefüllte Teigtaschen) essen.
Aktuelle Reports
Bedingungen, Sperrungen und Tipps — von Mitgliedern, die zuletzt hier gefahren sind.
Wir sind am 2.4.26 die nördliche Hälfte des Tracks ((also Windpark nach Tertenia) runtergefahren, da war kein Baum. :-)
