
Auf den Monte Grighine
Dass der Stromerzeuger Nordex im Auftrag des Elektrizitätslieferanten EDF insgesamt 43 Windräder mit 90 Meter Rotordurchmesser am Monte Grighine aufgestellt hat, muss seinen Grund haben. Höchstwahrscheinlich ist es die exponierte Lage des 473 Meter hohen Berges und das Luftlinie gerade mal 30 Kilometer entfernte Meer. Wenn die Winde wie meistens aus westlicher Richtung blasen, kommen die Propeller auf dem Grighine ganz schön in Schwung. Und müssen deshalb ordentlich gewartet werden. Wofür sie auch für schwerere Fahrzeuge zugänglich sein müssen. So, und jetzt wird es für uns Offroader interessant – denn diese Wartungswege sind in der Regel gut unterhaltene Pisten mit festgefahrenem Schotter. Asphalt wäre zu teuer und außerdem unnötig. Was liegt also näher, als auf diesen Wegen eine schöne Tour zum Monte Grighine zu unternehmen?
An der SS 388 bei Fordongianus legt sie los, steigt gemütlich, senkt sich etwas zur SP 39 und greift dann die Westflanke des Monte Grighine an. Alles schön harmonisch auf ordentlichem Schotter. Die Spitze des Bergs mit dem Gipfelkreuz wird von einem kurzen, aber heftigen Aufstieg verteidigt, den man machen kann oder nicht. Die anschließende Abfahrt hinab zur SP 35 verläuft dann wieder easy.
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