Wie bereits beschrieben hat es einen Hangrutsch. Diesen haben wir heute bearbeitet und jetzt kommen Motorräder und kleinere (Panda, Jimmny oder Terriis) 4x4 durch, Motorräder auch. Unser LandCruiser war zu schwer und zu breit, so dass wir ganz aussen auf der Kante fuhren und es dann wieder abrutschte.

Backroad zum Monte Linas
Eine „Backroad“ bedeutet in der englischen Sprache eine Straße im Hinterland. Also eine Straße, die abseits der Hauptroute verläuft und in der Regel ruhiger, schöner und spannender zu fahren als diese. Verfügt sie dann noch über einen asphaltfreien Belag, erfüllt sie zu hundert Prozent die Anforderungen von uns Offroadern.
Eine solche Backroad existiert im Bereich des Monte Linas. So heißt ein markantes Gebirgsmassiv im Südwesten, das zu den höchsten und ältesten Gebirgen der Insel gehört. Daher ist die Region rund um die 1.236 Meter hohe Punta Perda de sa Mesa fast schon hochalpin zu nennen. Typisch für ihre Flora sind die Mittelmeer-Zypresse, die Stein- und die Korkeiche. Fuchs und Hase sagen sich hier zwar nicht gute Nacht, dafür aber Wildschweine und Mufflons. Diese inzwischen auch Südosteuropa verbreiteten Wildschafe mit ihren enormen gebogenen Hörnern kamen ursprünglich nur auf Korsika und Sardinien vor.
Wir Hinterlanddetektive starten unsere Fahrt in dem Ort Fluminimaggiore, dem „großen Fluss“. Wobei das Wort Flumini nicht aus dem Italienischen, sondern aus dem Lateinischen stammt. Von knappen 100 Höhenmetern steigt die Piste innerhalb von sechs Kilometern auf über 600 Meter an. Das tut sie auf ordentlichem Schotterbelag. Ihre Kurven fallen nicht zu eng aus, also easy going. Eine Hochebene mit schönen Ausblicken tut sich auf. Danach ändert sich die Fahrbahnbeschaffenheit, regelmäßig geraten grobe Steine, Furchen und Querrinnen vor die Räder. Nichts Dramatisches, aber durchaus mit entsprechender Aufmerksamkeit zu überfahren. Danach zielt die Piste hinab ins Tal des Flumini Bellu und erreicht bei Gonnosfanadiga den Asphalt der SS 196.
Aktuelle Reports
Bedingungen, Sperrungen und Tipps — von Mitgliedern, die zuletzt hier gefahren sind.
Mit etwas Bauarbeit ist die Durchfahrt möglich. Die Stelle mit dem Rutsch wurde bisher offensichtlich nur mit Enduros befahren. Schöner und langer Track.
Spannender Track mit viel Weitsicht und durchaus anspruchsvollen Passagen. Untersetzung hilft enorm. Leider Sperrung durch Erdrutsch nach Querung Rio Manniu (bei 39.4774920, 8.6071810). Umkehren sehr schwierig. Tw enger Bewuchs
Tracks in der Nähe

