
Badestelle am Flumineddu
Etwa sieben Kilometer südlich von Dorgali zweigt eine einfach zu fahrende Piste zu einem wunderschönen Naturbadebecken ab. Genau das Richtige an einem heißen Tag. Darüber hinaus macht die Schotterstrecke mit ihrem guten Belag viel Spaß und geizt nicht mit tollen Panoramen hinüber zu den rötlichen Steilfelsen des knapp 700 Meter hohen Supramonte di Dorgali.
Von der SS 125 wieselt die Route aus 616 Meter Höhe in tollen Kurven und Kehren den Hang hinab. Nach etwa vier Kilometern quert sie ein Bachbett, fällt dann nur noch leicht ab und erreicht schließlich auf zirka 200 Höhenmeter die türkisfarben schimmernden Badestellen des Flüsschens Flumineddu. Dieses durchquert das Gennargentu-Gebirge horizontal auf einer Länge von 60 Kilometern und mündet in den Flumendosa. Er ist in der ganzen Region bekannt für seine vielen herrlichen Badebecken.
Auf dem Rückweg lohnt sich ein Stopp am Feengrab Domus da Janas Biduai. Dabei handelt es sich um in die Felsen gehauene Grabkammern aus der Zeit 2000 bis 3000 vor Christi. Sie sind zwar relativ klein, aber meist kunstvoll und sorgfältig gearbeitet.
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