Schild mit Hinweis zur Baustelle steht noch, habe aber keine Baustelle und auch keine aktiven Arbeiten gesehen. Route kann also befahren werden. Schwierigkeitsgrad eher Blau würde ich sagen. Keine nennenswerten Hindernisse.

Bergbaumine und Città di roccia
Sie ist eine Felsformation, die aussieht wie eine Stadt aus Steinen, und wird von den Italienern deshalb auch Città di Rocchia oder Città die Pietra genannt. Sie befindet sich unweit der Gemeinde Villaputzu auf dem Gebiet des Ortsteils Baccu Locci. Im Laufe der Jahrmillionen haben Wind und Regen die Steilwand so ausgehöhlt und verschliffen, dass ihre Höhlen, Bögen und Galerien aus der Ferne tatsächlich aussehen wie die Konturen einer Stadt. Also ob der Mensch und nicht die Natur dieses Kalkstein-Monument geschaffen hätte. Bis noch vor wenigen Jahrhunderten nutzten Hirten und Schäfer die Città di Rocchia als Unterstände für ihre Herden.
Die Offroad-Piste, die zur Stadt im Fels hinaufführt, ist nicht von Pappe. Will heißen, sie verlangt etwas Geländeerfahrung und ein Allradfahrzeug bzw. eine Enduro. Ob schwer oder leicht liegt am Können des Fahrers. Unterwegs erwarten uns steile Auf- und Abfahrten, Furten und unterschiedliche Fahrbahnbeläge, die von feinem Schotter bis zu dicken Steinen und grobem Geröll reichen.
Start an der SS 125, Ausfahrt Quirra. Erste Kilometer auf Asphalt folgen, dann knirscht Schotter unter den Rädern. Harmlos folgt die Route dem Lauf des Riu Corr’e Cerbo und bietet die eine oder andere Badestelle an. Danach wird es geländetechnisch spannend: In Kurven und Kehren erklimmt die Schotterpiste den Hang hinauf zur ehemaligen Bergbaumine von Baccu Locci. Vorbei an den alten Stollen erreicht sie das verlassene Bergarbeiterdorf gleichen Namens, um danach vollends die etwas höher gelegene Stadt der Felsen anzupeilen. Der Rest der Strecke ist im Prinzip gut zu bewältigen. Gleichmäßig strebt der Trail nun dem Tal entgegen. Eine Senke mit anschließendem steilem Aufstieg sowie immer wieder eingespielte Serpentinen verlangen Aufmerksamkeit, garantieren aber Fahrspaß pur und Adrenalinausschüttung. Beim Fluss Flumendosa trifft die Route auf die SS 387. Blinker links, und vier Kilometer später ist San Vito erreicht.
Aktuelle Reports
Bedingungen, Sperrungen und Tipps — von Mitgliedern, die zuletzt hier gefahren sind.
Der Track ist wieder befahrbar, auch wenn ein Schild am Eingang der Strecke was anderes sagt. Schöner Track mit einigen picknick- und Grillplätzen im ersten Teil.
Der Track ist wieder befahrbar, auch wenn ein Schild am Eingang der Strecke etwas anderes sagt. Schöner Track mit einigen picknick- und Grillplätzen im ersten Teil.
Track momentan durch eine abgeschlossene Baustelle nicht fahrbar.
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