
In die Monte Linas
Der Monte Linas ist ein 300 Millionen Jahre altes Gebirgsmassiv im südwestlichen Teil Sardiniens. Es besteht aus Granitgestein, enthält aber auch Einlagerungen von Zink sowie Blei. Der Perda de sa Mesa ist mit 1.236 Metern nicht nur der höchste Berg des Massivs, sondern auch von Südsardinien. In den dichten Wäldern und der würzigen Macchia des Monte Limas leben zahlreiche seltene Tierarten. Mitten hinein in das Massiv führt eine Schotterpiste, die an Fahrer und Fahrzeug mehr als durchschnittliche Anforderungen stellt. Da es sich dabei um eine Sackgasse handelt, sollte man sowohl bergauf als auch bergab sicher am Steuer bzw. am Lenker sein. Eine vernünftige Bodenfreiheit ist selbstverständlich.
Los geht es in Connosfanadiga. Das 7.000-Einwohner-Städtchen war von der Römerzeit bis in die 1960er-Jahre eines der sardischen Zentren des Bergbaus. Heute ist es vor allem das Olivenöl aus Connosfanadiga, über das die Leute reden. Der Track führt zunächst um das Städtchen herum und geht danach gleichmäßig ansteigend die Ostflanke des Monte Linas an. Kurven und Kehren gibt es unterwegs jede Menge, sie fallen allerdings nicht zu eng aus. Heikel wird es eher an den zahlreichen Steilstücken, die oft mit losen Steinen und glatten Felsplatten bestückt sind. Eine Handvoll letzter Spitzkehren, dann ist in rund 1.000 Metern Höhe der Weg zu Ende.
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