Es handelt sich bei dieser schönen Strecke um die ehemalige Küstenstraße, die sich hier landeinwärts richtet, um die große Düne von San Nicolo auf festem Boden zu umgehen. Als man später in der Lage war, eine Straße über den Sand zu bauen, die der Küste folgt, wurde die alte Trasse bedeutungslos. Gleichwohl ist es ein besonderer Genuss, auf dieser Straße, die viele Bauwerke aufweist und reichlich gut fahrbare Kurven bietet, mit Stollenreifen unterwegs zu sein. Die Straßenoberfläche ist auch für normale Fahrzeuge geeignet.

Dune di San Nicolò
Der knapp drei Kilometer lange und für Mittelmeerverhältnisse relativ breite Strand von San Nicolò ist meist menschenleer, und das selbst in der Hauptsaison. Was vermutlich daran liegt, dass er recht umständlich über die Provinzialstraße SP 83 zu erreichen ist. Zum Glück, denn so bleibt uns dieses Kleinod hoffentlich noch lange erhalten.
Außer der SP 83 gibt es eine weitere Zufahrt nach San Nicolò, und die führt über … Schotter, richtig geraten. Mit jeder Art von Fahrzeug zu bewerkstelligen, macht diese Route viel Spaß, weil sie außer Offroad-Feeling auch ein Landschaftserlebnis erster Klasse liefert – die Düne von San Nicolò. Dieser riesige Sandhügel erhebt sich unmittelbar hinter dem Strand, umgeben von Mittelmeer-Kiefern und Pinien. Bereits vor dem Erreichen der Düne liegt mit dem Natursee Piscina Morta ein weiteres Naturschauspiel am Wegesrand.
Der Einstieg zu dieser Route befindet sich an der SP 83 westlich von Fluminimaggiore, sie endet an derselben Straße am Meer. Dort biegt man links ab und erreicht nach zwei Kilometern Buggerru.
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