Der Track war cool. Allerdings nur die erste Hälfte. Mitten auf dem Berg war die Straße gesperrt und man musste alles wieder zurück. Schwierigkeitsgrad würde ich für Jeeps als einfach bezeichnen. Für den Lada mittel.

Furt durch den Riu Sa Teula
Nichts für Wasserscheue ist die Strecke zwischen dem Gennargentu-Gebirge und der Küste. Es gilt nämlich, mehrere Furten durch die Flüsse Sa Teula und Girasole zu bewältigen. Die führen außer im Hochsommer Juli und August eigentlich immer Wasser. Im Winter und Frühjahr mehr, im Herbst weniger. Ein halber Meter Wassertiefe kann da schon zusammenkommen. Doch das ist nicht die einzige Aufgabe, die uns dieser Track stellt. Auf seinem letzten Teilstück wartet oberhalb der Schlucht Barcu Corbini eine Etappe hauteng am Steilabfall entlang.
Aber der Reihe nach. Der Anfang stellt sich wie meistens noch recht harmlos dar. Ein kurzes Steilstück auf ordentlicher Piste, die dann auf den folgenden sechs Kilometern langsam bergab Richtung Stausee Santa Lucia führt. Dort wartet die erste Prüfung in Form zweier Furten durch den Riu Sa Teula. Wasserstand je nach Jahreszeit. Weiter geht es oberhalb des Flusses. Ordentliche Piste, genügend breit, viele Kurven, weite Blicke über Olivenhaine und Macchia. Das ändert sich, wenn der Lauf des Riu Girasole in Sicht kommt. Jetzt zirkelt eine enge, holperige Piste an der Schlucht Barcu Corbini entlang und verlangt wegen ihrer zahlreichen blinden Kurven erhöhte Aufmerksamkeit. Aber welch Schauspiel: Die Wände aus schroffem Fels und zerklüftetem Gestein steigen steil in den Himmel und scheinen die Welt der Menschen in der Ferne zu verschlingen. Zwischen den massiven Felsen windet sich der schmale klare Fluss, dessen Wasser in einem endlosen Spiel über polierte Kiesel springt und in kleinen klaren Becken verweilt, die in der Sonne wie Spiegel glänzen.
Ist diese Etappe überstanden, folgt mit dem Furten des Girasole, des Sonnenblumenflusses, die nächste Aufgabe. Wie gesagt – die Jahreszeit bestimmt den Schwierigkeitsgrad. Zum Schluss ein letzter steiler Anstieg, dann ist in Villagande Strisaili Ende Gelände.
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Die Tour insgesamt hat uns sehr gut gefallen. Die erste Bachdurchquerung haben wir weiter unten umfahren, da uns die Tiefe und der Wasserstrom etwas heftig erschien.
