Gefahren mit Gepäck und den BigBike, ist dieser Track nur für sehr gut fahrende Offroader. Es gibt eine Stelle 2 km vor den Höhepunkt wo für uns jegliches Fahren unmöglich war. Wir müssten das Gepäck abladen und zu zweit ein äußerst anspruchsvolles Stück die Bikes schieben, was nicht ungefährlich war. Daher empfehle ich den Weg nur mit Hardenduros oder leichten Geländemotorräder ohne Gepäck zu fahren, die diese eine knifflige Stelle es in sich hat. Oben angekommen ist der weitere Weg dann fährt schon eine Schotter Autobahn. Wir haben für die letzten 3 km bergauf 3 Stunden gebraucht.
Miniera di Arenas auf die harte Tour - !! SEHR SCHWER !!
Um zur Miniera di Arenas zu gelangen, gibt es zwei Varianten. Eine einfache und eine schwere. Die einfache haben wir bereits beschrieben (siehe Tour „Miniera di Arenas“). Hier also die Variante, die eigentlich den Schwierigkeitsgrad sehr schwer verdient.
Sie startet in Fluminimaggiore und nähert sich dem Arenas-Gebiet von Nordwesten. Bereits die Furt über den Rio Pubusmu ist nicht ohne: Wenn im Winterhalbjahr die Strömung stark und das Wasser tief ist, ist viel Bodenfreiheit und Erfahrung gefragt. Danach geht es erst mal leichter weiter. Kurve um Kurve, Serpentine um Serpentine schraubt sich die Piste durch den Wald in die Höhe. Mit jedem Kilometer wird sie dann jedoch enger, steiler und grober. Die Spitzkehren machen ihrem Namen alle Ehre, in der einen oder anderen muss zurückgestoßen werden. Dann folgt die Schlüsselstelle mit tiefem Schotter, grobem Geröll, Felsbrocken, Steinplatten und tiefen Längsrinnen. Manche Stufen sind bis zu 50 Zentimeter hoch. Hohe Bodenfreiheit, Differenzialsperre und Geländeuntersetzung sind für den Offroader Pflicht. Mit der Reise-Enduro kommt man um Schiebehilfe nicht herum,selbst im Sattel einer leichten Maschine ist diese Stelle eine Herausforderung.
Kommen endlich die Arenas-Anlagen in Sicht, darf durchgeatmet werden. Oder auch nicht. Denn angesichts der Umweltzerstörung, die hier seit Ende des 19. Jahrhunderts verbrochen wurde, bleibt einem die Spucke weg. Die Landschaft ist voller Abraumhalden und Steinbrüche, da die Gewinnung von Mineralien im Tagebau betrieben wurde. Wunden, die die Natur wohl erst in vielen Jahrtausenden geheilt hat.
Die Abfahrt hinab zur SS 126 ist dann wieder eine ruhige Angelegenheit. Die breite Fahrbahn und der ordentliche Schotterbelag meinen es gut mit Fahrer und Fahrzeug.
Aktuelle Reports
Bedingungen, Sperrungen und Tipps — von Mitgliedern, die zuletzt hier gefahren sind.


