Bei km 3.2 ist ein Mienenschacht eingestürzt! Ihr müsst in der sehr Kehre reversieren, nicht 40m auf vermeintliche Platteau fahren - Einsturzgefahr! Kehren mit HDJ100 und reversieren gerade machbar! Bei km km 7.2 ist die Durchfahrt duch die Ruinen nicht mehr möglich, ist alles eingezäunt, umfahren aber gut möglich. Und bei km 8.6 ist die Strasse gesperrt, umfahren ebenfalls möglich!

Miniere di Monte Onixeddu
In der Region rund um das Städtchen Iglesias wurde Mitte des 19. Jahrhunderts überall nach Silber gesucht. Das wertvolle Metall versteckte sich in Eisenerz, Barit und Calcit, das zuerst geschürft und dann gewaschen wurde. Die Berge rund um den 424 Meter hohen Monte San Giovanni wurden regelrecht ausgehöhlt, überall entstanden Bergwerke, deren verlassene Stollen heute noch zu sehen sind. Der Boom hielt bis in die 1960er-Jahre, danach versiegten die Vorkommen, der Betrieb der Minen wurde eingestellt. Geblieben sind – und das freut nun die Offroad-Gemeinde – die zu den Minen führenden Pisten.
Teils in gutem, teils in schlechtem Zustand, lassen sie sich noch heute mehr oder weniger gut befahren. Wobei gerade die weniger guten Pisten den Offroader mit der Zunge schnalzen lassen. Denn sie versprechen Fahrspaß und Nervenkitzel. Eine dieser anspruchsvollen Strecken führt von Gonnesa in einem Bogen in die Berge hinein und wieder zurück. Zustand: mal breit und ordentlich geschottert, mal schmal und steinig, mal sehr schmal und mit grobem Geröll und heiklen Kurven gespickt. Für erfahrene Geländespezialisten ein Freudenfest, für Anfänger ein nicht ungefährliches Abenteuer.
An der Stazione Monteponi beginnt die Piste noch recht harmlos. Ein Schild weist den Weg zum Pfad der antiken Minen. Doch schon nach wenigen Kilometern verengt sich die Fahrspur, grobe Steine, Furchen und Rinnen werfen sich vor die Räder. Seitensicherung? Fehlanzeige. Dafür hagelt es tolle Aussichten. Vorbei an mehreren verfallenen Bergbausiedlungen erreicht die Strecke schließlich die Mine von Onixeddu. Wohnsiedlung und Anlagen stehen noch relativ gut erhalten da, was fehlt, ist das Leben. Ein paar leichte Schotterserpentinen bergab bringen uns ins zum Schluss Tal des Riu Sibasca, das am Ortseingang von Gonnesa auf Asphalt endet.
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