Empfehlenswerte Strecke 😉

Rallye-Pisten in den Monti di Alà
Auf 573 Metern Höhe in den Monti di Alà gelegen, spiegelt das verlassene Bergdorf Tandalò einen mystischen Ort wider, der den Besucher nicht unberührt lässt. Im 14. Jahrhundert gegründet, 1974 von seinen letzten Bewohnern verlassen, ist Tandalò heute eine Art verlorenes Paradies. Ohne asphaltierte Zufahrt, Strom, Telefon und fließend Wasser konnte der einst so idyllische und der hektischen Welt entrückte Ort unsere moderne Zeit nicht überstehen. Ein Paradies ist er noch immer, aber leider ein verlorenes. Umso schöner, dass es ihn noch gibt und wir ihn „off the road“ erreichen können. Und das auf aufregende Art und Weise.
In Buddosò geht die Runde los. Und sofort zur Sache. Steil und ruppig zirkelt eine grobe Schotterpiste den Berg hinauf. Dass sie dabei schöne Aussichten auf die Gipfel des Gennargentu zeigt, spricht für sie. Auf einer Hochebene angelangt, zeigt sie sich eine Zeitlang etwas freundlicher, um dann wieder anzugreifen. Das tut sie mittels knackiger Auf- und Abfahrten. Bei Tandalò kreuzt die Route ein Stück Rallye-Piste, die gerne für die italienische und Weltmeisterschaft genutzt wird. Dann steppt hier oben der Bär. Weiter auf gemäßigtem Schotter. Nach einem leichten Zwischenstück wartet nochmal eine zackige Steilstelle, bevor es entspannt hinab nach Alà dei Sardi geht.
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