Offroad Italien Riu Mannu
Sardinien · Italien

Riu Mannu

15 km·bis 710 m·Mittel·
Länge
15 km
Max. Höhe
710 m
Schwierigkeitsgrad
Mittel
Bewertung
★ 3.0
1 Reports

Die Offroad-Tour durch das Küstengebirge zwischen Cagliari und dem Capo Carbonara ist aus verschiedenen Gründen eine der attraktivsten Sardiniens. Erstens wegen ihrer landschaftlichen Schönheit und Unberührtheit. Zweitens wegen der Abwechslung, die ihr Streckenverlauf bietet. Und drittens, weil sie gerade die richtige Portion Abenteuer bietet, um das Offroadfahren voll und ganz ohne Gefahr genießen zu können. 

Die Route startet in dem Küstenort Geremeas, kreuzt die SS 125 und folgt dann dem Lauf des Riu Mannu bergauf. Kennzeichen: Furten ohne Ende. Im Sommer ausgetrocknet, im Winter meist mit Wasser gefüllt. Je nach Regenmenge kann das schon mal spannend werden. Oft werden die Ufer von den Wassermassen beschädigt, sodass man Hand anlegen muss, um Auto oder Motorrad heil ins Bachbett und wieder heraus zu schaffen. 

Die Wasserfälle Cascatelli di Corti Ois kommen in Sicht und bieten sich zum ersten Stopp an. Danach geht es im gleichen Stil weiter: Auf- und Abfahrten, mal steil, mal weniger steil, Kurven und Kehren, Bachbette. Auf etwas über 700 Meter Höhe ist Endstation. Die Nuraghe-Reste von Sa Fraigada laden dort zur Besichtigung ein. Mit toller Weitsicht und Blick nach Westen hat dieser Ort vor allem bei Sonnenuntergang etwas Magisches.

Höhenmeter
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Bedingungen, Sperrungen und Tipps — von Mitgliedern, die zuletzt hier gefahren sind.

Wir waren überhaupt nicht begeistert vom Track, um nicht zu sagen, wir waren wirklich enttäuscht. Die Streckenbeschreibung entspricht nicht der Realität. Der Großteil der Strecke ist asphaltiert und ich würde die Strecke daher gar nicht als „off-road“ bezeichnen. Selbst zwei Furtungen waren betoniert. Für die anderen 3 oder 4 Furtungen benötigt man allerdings Allrad und Bodenfreiheit. Die Strecke ist für breitere und auch höhere Fahrzeuge nicht geeignet, da meistens dichter Bewuchs vom Streckenrand in die Fahrbahn ragt und oftmals in einer Höhe ab ca. 2 Meter auch dickere Äste bis zur Fahrbahnmitte ragen. Wir sind mit unserem Lack nicht zimperlich, aber die Strecke ist es schlicht nicht wert, sich den Lack zu zerkratzen, zumal man nicht off-road unterwegs ist und zum Endpunkt des Tracks und dem dortigen Aussichtspunkt auch problemlos auf normalen Straßen kommt. Wir haben die Befahrung mit unserem 4x4 Sprinter daher abgebrochen und sind die Strecke dann mit den Fahrrädern gefahren.

M
Marcel
Mercedes Sprinter 4x4 · 11.10.2026
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