
Rundkurs durch die Wälder
Südwestlich des Raketen-Abschussgeländes Salto di Quirra befindet sich ein glücklicherweise von den negativen Errungenschaften der Rüstungsindustrie vollkommen unberührtes Gebiet rund um einen Berg namens Pran e Lettus, Höhe 487 Meter. Es ist zu einem großen Teil von der üblichen mediterranen Fauna bedeckt, will heißen Korkeichen, Steineichen, Macchia. Da diese Art Vegetation nicht besonders hoch wächst, geizt die Region nicht mit hübschen Ausblicken. Zu einem Teil wird das Gebiet vom Fluss Flumendosa durchflossen. Der ist mit 122 Kilometern nach dem Tirso der zweitlängste Fluss Sardiniens. Er entspringt im Gennargentu-Gebirge und mündet nahe Villaputzu ins Meer. Der Flumendosa sorgt zwar für die Bewässerung der Region Sarrabus, war aber auch bis zur Errichtung zweier Stauseen für böse Überschwemmungen verantwortlich.
Die Route: Auf der SP 28 östlich von Armungia unterquert man die SS 387, biegt links auf einen Schotterweg ab und folgt für die ersten Kilometer dem Flusslauf. Schöne Aussichten ins Tal, entspannte Fahrt. Nach etwa sechs Kilometern beginnt der Anstieg auf eine Art Hochfläche in rund 500 Metern Höhe. Der Schotter bleibt ordentlich, lediglich die Fahrbahnbreite variiert. Ab Kilometer 14 setzt die Route zum langen Landeanflug zurück ins Tal des Flumendosa an. Dem folgt sie noch ein Stück und trifft an der Unterführung der 337 wieder auf den Anfang der Tour. Zum Abschluss bietet sich der Besuch des reizenden Ortes Armungia an. Der gruppiert sich malerisch um einen alten Nuraghen-Turm.
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