Track barely used, would rate it hard.
Sinjajevina von Nord nach Süd
Die Sinjajevina ist ein Gebirgszug im nördlichen Montenegro, der sich von Žabljak schräg Richtung Südosten nach Kolašin zieht. Er ist 40 Kilometer lang und 15 Kilometer breit. Geologisch ist die Sinjajevina eine Hochgebirgsebene auf zirka 1.600 Metern, die von einigen Gipfeln überragt wird. Mit 2.277 Metern ist der Jablanov vrh der höchste unter ihnen. 250 Familien leben hier oben auf den größten Almen des Balkans und den zweitgrößten Europas. Ohne Strom, fließendes Wasser und asphaltierte Straßen. Bei letzterem spitzt die Offroad-Gemeinde die Ohren – da müsste doch die eine oder andere schöne Schottertour möglich sein. Und das ist sie. Zum Beispiel in Form einer Durchquerung der Sinjajevina von Nord nach Süd. Die startet in Gornja Dobrilovina am Ufer der Tara. Und gleich geht es in puncto Offroad zur Sache: In engen Serpentinen kurvt die Schotterpiste den Berg hinauf. Ordentlicher Belag, schöne Ausblicke hinab zur Tara. Auf der Hochebene angelangt, geht es im Weiler Zaboj links ab zum gleichnamigen See. Nach etwa einem Kilometer Naturweg steht man an einem Gemälde der Natur – die Tannen rund um den kleinen See spiegeln sich im klaren Wasser. Zurück an der Hauptpiste, fährt man auf mal guter, mal weniger guter Schotter- und Erdpiste weiter über die Hochebene. Die Weiler Konate, Šaransko polje, Polje Bijelića, Ječiša und Bare werden passiert. Eine Handvoll Abwärtskehren später ist das Tal der Tušinja erreicht. Dort geht es auf Asphalt links ab nach Krnja Jela, zum Ende der Tour.
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