Gut ausgebaute, fein geschotterte Schotterautobahn mit Schlaglöchern.

SP1 - Forresta Gutturu Mannu
Westlich von Cagliari erstreckt sich mit dem Naturpark Forresta Gutturu Mannu-Tiriccu eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Sardiniens. Zwischen 700 und 1.000 Metern Höhe finden man hier einen immens dichten Bestand von Stein- und Korkeichen vor. 35.000 Hektar unvergleichlicher Natur bilden den perfekten Ort zum Wandern. Und – ihr habt euch das sicher schon gedacht – zum Geländefahren. Nicht unbedingt auf entlegenen Hinterlandpisten, sondern auf einer der ersten Straßen, die Sardinien je durchzogen haben – der SP 1.
Die zirka 23 Kilometer dieser legendären Route, die den Gutturu Mannu queren, sind nämlich nicht asphaltiert. Der Teerbelag hat sich im Laufe der Jahrzehnte verabschiedet und wurde nicht mehr erneuerte, da es in der Umgebung schnellere Möglichkeiten gibt, um von Cagliari nach Süden oder Westen zu gelangen. Gut für uns Offroader. Auf diese Weise verfügen wir über eine Spielwiese, die wir mit Fahrzeugen jeder Kategorie und viel Spaß befahren können. Sicherlich – die großen Geländeabenteuer warten auf diesem Stück der SP 1 nicht. Macht aber nichts.
Vier Kilometer nördlich von Capoterra (westlich Cagliari) wird aus Asphalt Schotter. Der windet sich geschmeidig zwischen den Kork- und Steineichen des Gutturu Mannu hindurch, kommt an der alten Mine San Leone vorbei und steigt auf seinem Weg von 50 bis 480 Höhenmeter an. Immerhin. Etwa acht Kilometer vor dem Ort Santadi verwandelt sich die SP 1 wieder in eine Asphaltstraße.
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