
Auf dem Bergkamm zum Yesa-Stausee
Zwischen dem Onsella-Tal und dem Tal des Rio Regal erhebt sich ein Bergrücken, der nicht nur beeindruckende Ausblicke bereithält, sondern uns Offroader auch mit einem knackigen Geländeabenteuer verwöhnt. Vom Endpunkt der Strecke ist es nicht mehr weit zum bezaubernden Yesa-Stausee. Also alles in allem eine Tour, die sowohl die Abenteuerlust als auch den Sinn nach Schönheit befriedigt.
Los geht sie in Isuerre, das etwa acht Kilometer östlich von Navardùn liegt. Sofort hinter dem Dorf beginnt der Offroad-Spaß in Form von zahlreichen Serpentinen, die sich den steilen Abhang hinaufwinden. Die Reifen ackern über grobes Geröll, durch Querrinnen und Längsfurchen. Da ist eine vorausschauende Fahrweise angesagt. Der Weg wird in seinem Verlauf immer schmaler und nicht wirklich besser, sondern eher schlechter. Ohne vernünftige Bodenfreiheit geht hier nichts, im Sattel einer schweren Reiseenduro sollte man über ordentlich Geländeerfahrung verfügen.
Auf dem Kamm angelangt, entspannt sich die Situation etwas. Auf mehr oder weniger gleichbleibender Höhe kurvt die Piste durch die typische Mittelmeervegetation aus hohen Steineichen und niedrigen Kermeseichen und gibt schöne Blicke über die bewaldeten Hügel frei. Eine Kapelle liegt am Straßenrand mit genügend Platz außen herum für die Pause oder die Übernachtung. Zum Schluss greift die Piste noch einmal in die Vollen und serviert uns einen spannenden Cocktail aus groben Steinen, losem Geröll sowie Rinnen und Furchen jeglicher Breite und Tiefe. Schließlich treffen wir auf Asphalt und können nun entweder rechts zum Stausee oder links nach Urriés abbiegen.
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