
Mirador de la Figuerassa
Spaß an schönen Aussichten, an immensen Weitblicken, an totalen Rundumsichten? Dann nichts wie auf zum Mirador de la Figuerassa. Der befindet sich westlich des Stausees Pantà de la Baells auf knapp 1.500 Meter Höhe und bietet ein Panorama, das selbst in den diesbezüglich gut versorgten Pyrenäen seinesgleichen sucht.
Start in Berga. Die 16.000-Einwohner-Stadt liegt auf 700 Meter südwestlich des Stausees und wurde lange vor Christi Geburt vom iberischen Stamm der Bergistani gegründet. Im Mai 2012 geriet Berga in die Schlagzeilen, weil es König Juan Carlos zur Persona non grata erklärte. Der hatte nämlich mitten in der tiefsten spanischen Rezession eine luxuriöse Elefantenjagd in Afrika unternommen. Vom Aspekt des Tierschutzes ganz zu schweigen …
Von Berga aus fährt man Richtung Restaurant de la Font Negra auf der Straße BV-4243 ein Stück den Hang hinauf und biegt dort an der Ausschilderung zum Mirador auf eine Piste ab. Die ist so gehalten, dass sie auch mit einem normalen Pkw befahren werden kann. Also easy going. Breit und mit feinem Schotter versehen, bewegt sie sich zunächst am Berg entlang, um dann mittels einiger knackiger Spitzkehren den Abzweig zum Mirador zu erreichen. Dort geht es serpentinenreich weiter, und nach knapp drei Kilometern steht man auf der kreisrunden Plattform des Aussichtspunktes. Abends bei Sonnenuntergang sind Farben und Stimmung besonders schön. Wenn man Glück hat, kann am Horizont sogar die Spitzen der Montserrat-Berge erkennen, während im Tal der Baells-Stausee spiegelt.
Die Hauptpiste führt nun weiter nach Westen zuerst noch eine Weile bergauf, danach talwärts, wo sie bei Espinalbet auf die BV-4243 trifft. Dort links ab zurück nach Berga.
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