Girona · Spanien

Collada Verda

22 km·bis 1.617 m·Mittel·
Länge
22 km
Max. Höhe
1.617 m
Schwierigkeitsgrad
Mittel
Bewertung
★ 3.0

Das Städtchen Ribes de Freser hat zirka 1.800 Einwohner und liegt auf 912 Meter Höhe am Zusammenfluss von Freser, Rigard und Segadell. Mehrere Zweitausender umgeben den Talkessel von Ribes, sein Hausberg ist der 2.040 Meter hohe Taga. Wer sich vor dem Start etwas die Beine vertreten will: Zwischen malerischen Natursteinhäusern führt die Gasse Calle de Cerdanya hinauf zur Kapelle Sant Christòfol. Auf dem Rückweg nimmt man vielleicht ein Glas heimischen Honig mit, der einen sehr guten Ruf hat.

Um nach Osten ins Tal des Rio Ter zu gelangen, gibt es für uns Geländeliebhaber nur eine realistische Variante – die auf einer prinzipiell gemäßigten Schotterpiste, die aber ein paar zünftige Einlagen bereithält. Dazu fährt man am Südende von Ribes von der N-260 ab und biegt nach etwa einem Kilometer in einer Linkskurve auf einen zunächst betonierten Weg ein. Nach kurzer Strecke wechselt der Belag auf Schotter, während der Weg durch dichten Wald bergauf marschiert. Bei etwa 1.400 Metern fahren wir an einer Kreuzung geradeaus weiter, passieren den Campingplatz des Ortes Pardines, rollen ein kurzes Stück auf Asphalt, um danach wieder auf Schotter dem Schild Collada Verda nach Osten zu folgen.

Die flache Furt des el Segadell bereitet keine Probleme, schon eher die folgende Piste mit groben Steinen und tiefen Auswaschungen. Mit einem großem Allradler oder einer schweren Enduro sollte man da behutsam vorgehen. Kurz hinter der Collada Verde überschreitet die Route bei 1.617 Metern ihren Scheitelpunkt, um danach unter Darbietung einiger schöner Fernsichten über Abello zum Riu Ter hinabzurkurven.

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