In dem Bereich des groben Schotter sind steiler Stellen.
Nach dem Regen in der vorangegangenen Nacht gab es dort auch Matsch und längere Bereiche mit großen tiefen Schlammlöchern.

Auf den Pozo
Boltaña ist eine Siedlung mit knapp über 1.000 Einwohnern, womit es für die Verhältnisse in der spanischen Provinz schon als größerer Ort gilt. Wahrzeichen ist seine Burg, die im 10. Jahrhundert von den Arabern als Grenzfestung zum benachbarten Königreich Navarra errichtet wurde. Ihre Ruinen stehen weithin sichtbar auf einem Hügel. Nach der Rückeroberung Boltañas durch die Christen wurde es ein wichtiger Ausgangspunkt für die letztendlich bis ins 15. Jahrhundert andauernde Vertreibung der Araber aus Spanien.
Boltaña ist Ausgangspunkt einer Offroadtour durch das Waldgebiet am Nordhang des Rio Ara. Sie führt auf einer ordentlichen Schotterpiste von 640 bis auf 1.251 Höhenmeter und macht viel Spaß. Auf ihrer ersten Hälfte rollen wir über tadellosen Schotter, der dann jedoch grober wird. Zumindest etwas Bodenfreiheit sollte vorhanden sein. Ist die Baumgrenze erreicht, präsentiert sich ein zauberhafter Blick hinüber zu den weißen Bergspitzen des Ordesa-Nationalparks. Der Schlussspurt führt uns zu einem kleinen Hochplateau, das sich für die Pause oder die Übernachtung eignet. Da die Weiterfahrt hinab ins Tal des Rio Cinca nicht möglich ist, bleibt nur der Rücksturz nach Boltaña.
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