wir sind von norden in den track eingestiegen und haben die ruinen ausgelassen. viele schilder mit prohibido privado in engegengesetzer fahrtrichtung. ich glaube hier möchte jemand nicht, dass man fährt.

Die Ruinen von Castarlenas
Eine imposante Kirche, ein verlassenes Dorf, eine hohe Steilwand, ein Weg, der nicht ohne ist – das sind die Zutaten einer Rundtour durch die Sierra del Castillo de Laguarres. Dieser Höhenzug erhebt sich östlich des Barasona-Stausees und ist bei Wanderern vor allem wegen seiner zahlreichen Aussichtspunkte und eines Fußpfades entlang einer Steilwand beliebt. Auch unsere Tour verläuft an diesem Steilabfall und sorgt so für etwas Nervenkitzel.
Den Startort Torres del Obispo erreichen wir auf der Straße N-123a vom Stausee Barasona kommend nach etwa sechs Kilometern. Vor dem Ort links ab, einmal um ihn herum, dann rechts hinein auf eine Schotterpiste. Die gibt sich zunächst recht zivilisiert. An der folgenden Verzweigung nehmen wir den linken Weg, der nun schmaler und schlechter wird. Grobes Geröll, Steinstufen, Quer- und Längsrinnen werfen sich vor die Reifen. Ohne vernünftige Bodenfreiheit kann man gleich wieder umdrehen. Was schade wäre, denn bald taucht das verlassene Dorf Castarlenas auf. Optisches Highlight ist seine mächtige, auf einem Hügel thronende Kirche. Castarlenas ist seit den 1970er-Jahren verlassen und zerfällt zusehends. Am Ortsrand befindet sich eine ebene Fläche, die sich zum Pausieren oder Übernachten eignet.
Anschließend wird der Weg noch ein wenig enger und gröber, vollführt einen 180-Grad-Schwenk und schlängelt sich schließlich am erwähnten Steilabfall entlang. Keine Angst – es bleibt genügend Abstand zur Kante, sodass auch nicht Schwindelfreie in den Genuss der prachtvollen Aussicht auf die umliegenden Berge kommen. Zurück am Abzweig nehmen wir Kurs auf Torres del Obispo und erreichen dort wieder den Asphalt.
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Und hat ein spanischer Bauer nach einem Drittel zurück geschickt. Gelände sei privat. Hat er wohl schon öfters gemacht. Etwas genervt bzw. deutlich aber freundlich. Vielleicht besser den Track aus der Liste zu nehmen, dass nicht noch mehr Menschen sich daran stören.
Wir sind nicht mal bis zur Weggabelung gekommen, da hat uns ein spanischer Ranger angehalten und uns zu verstehen gegeben das dieses Gebiet Privatgelände sei und wir sofort umdrehen müssen. Es gibt aber keine Beschilderung die das bestätigen. Wir hatten vermutlich nur Pech das er mit seinem Pickup dort stand.
Sind den Track gefahren, keine Probleme, alles frei, 4x4 und Bodenfreiheit sind zwingend erforderlich. Jedoch hängen ein paar Äste tief, haben mit unserer langen Astschere etwas Platz gemacht. Der Zugang zum verlassenen Dorf ist fast unmöglich, alles zugewachsen, dennoch spannend von außen anzusehen. Das im Text beschriebene Plateau beim Dorf ist versperrt, Campen ist hier verboten. Wir haben auf dem höchsten Punkt der Tour in ca. 1000m übernachtet, ruhig und tolle Aussicht. Wer da übernachten will, bitte Platz sauber halten, Müll mitnehmen und keine Hinterlassenschaften hinterm Busch, nehmt ein Klo mit!