schöne strecke mit toller aussicht auf den see. anfangs einfach, mit ein paar ausgewaschenen passagen dann in richtung finestres.

Embalse de Canelles
Der Stausee von Canelles, auf Spanisch: Embalse de Canelles, wurde in den 1960ern in Betrieb genommen und dient der Stromversorgung der Provinzen Huesca und Lleida. Er ist nach dem Mequinenza-Stausee der zweitgrößte im Becken des Ebro. Doch der Fortschritt hat wie immer auch Nachteile. So wurde durch die Flutung der umliegenden Felder die Lebensgrundlage der Bewohner des Ortes Fet vernichtet, weshalb Fet seither ein Geisterdorf ist. Ob es ethisch gerechtfertigt ist, dass wenige zum Vorteil von vielen leiden müssen, sei dahingestellt.
Umwelttechnisch und moralisch in Ordnung ist jedenfalls die optisch reizvolle Geländetour zum Stausee. Sie führt über breite, sauber angelegte Schotterpisten, die hauptsächlich der Instandhaltung des Wasserbeckens dienen. Wir dringen also nicht in einsame, schütztenswerte Naturgebiete ein.
Der Einstieg: Von Benabarre an der N-123 fahren wir ein Stück nach Süden und biegen links auf ein Sträßchen ein, das wir nach zirka zwei Kilometern zugunsten eines Schotterweges rechts ab verlassen. Nach 15 Kilometern das erste optische Highlight – die Brücke über den westlichen Ausläufer des Sees. Kurz darauf zweigt rechts ein lohnenswerter Stich hinab zum verlassenen Dorf Finestres ab. Von dort aus sieht man unten am See sehr gut die Nadelspitzen einer Felsenreihe, die die Spanier als „Muralla de Finestres“ bezeichnen.
Sechseinhalb Kilometer weiter der nächste Abzweig. Diesmal ist es das erwähnte Dorf Fet, von dem sich ebenfalls eine phantastische Aussicht auf den Stausee bietet. Zurück am Abzweig sind es noch knapp zwölf entspannte Schotterkilometer, zuerst gemächlich bergauf und zum Schluss talwärts nach Viacamp an der N-230.
Aktuelle Reports
Bedingungen, Sperrungen und Tipps — von Mitgliedern, die zuletzt hier gefahren sind.
Wunderschöne Tour mit tollen Ausblicken und vielen Wandermöglichkeiten. Mit unserem Fahrzeug leicht zu befahren. Bodenfreiheit von Vorteil, uns sind aber auch normale PKW begegnet, die deutlich weniger Bodenfreiheit hatten.
Schöne Runde, beim Abstecher nach Finestere ist die Piste rumpliger als im Rest, die letzten ca. 8 km bis Viacamp sind mittlerweile asphaltiert.
