
Geisterdörfer Albas und Alastrue
Ja, schon wieder Geisterdörfer. Und ja, auch noch eine Sackgasse. Alles schon mal dagewesen? Beileibe nicht. Denn diese Tour vom Rio Ara hinauf an die Grenze des Naturparks Sierra de Guara ist doch wieder anders als die restlichen Geisterdörfer-Fahrten, die übrigens ebenfalls alle einen unterschiedlichen Charakter besitzen. Unsere heutige Tour führt durch wunderschönen, lichten Mischwald und endet auf einem Platz zwischen verlassenen Häusern, der sich phantastisch für die Nacht eignet. Also keine Ausrede, Motor an und los geht’s.
Ab Boltaña nehmen wir zunächst eine Asphaltstraße unter die Räder. Sie kurvt locker in die Berge hinein und erreicht nach zirka 18 Kilometern eine Schotterpiste, die nach links abzweigt. Jetzt befinden wir uns immerhin schon auf 1.200 Metern Höhe. Deshalb führt die Piste zuerst mal bergab. Gut zu fahren auf feinem Schotter. Bei zirka 1.000 Meter gewinnt sie wieder an Höhe, wird rauher und vor allem schmaler. Nichts für breitere Fahrzeuge als 4x4-Camper. Kurz hintereinander folgen nun die beiden verlassenen Dörfer Albas und Alastrue. In beiden kann man gut übernachten, der Platz in Albas ist der schönere.
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