

Piste zum Rio Ésera
Von Egea am Rio Rialba führt eine Piste hinüber nach Morillo de Liena ins Tal des Rio Ésera. Diese Piste kommt zwar nur knapp über 1.500 Höhenmeter hinaus, hat es aber in Sachen Anforderungen gehörig hinter den Ohren. Im wechselnden Rhythmus zirkelt sie durch eine steinige, harsche Mittelgebirgslandschaft auf und ab. Raue Natur, raue Piste – da passt alles zusammen.
Ab Egea überquert man die neue Straße HU-V-9401 und steuert bergauf den Weiler Sala an. Der Forstweg ist gut erhalten, sein Belag besteht aus mittelgrobem Schotter. Zügig durchkämmen wir ein Waldgebiet. Eine Handvoll Serpentinen bringen uns hinauf zum Scheitelpunkt der Strecke bei 1.497 Höhenmetern. Später, nach ein paar Kurven bergab, lichtet sich der Wald und einige ganz passable Ausblicke tun sich auf. Die sollte man allerdings besser nicht beim Fahren bewundern, da die zerfurchte Piste nun die ganz Aufmerksamkeit erfordert. Der grobe Schotter der Fahrbahnoberfläche hilft dabei auch nicht gerade. Fein raus ist, wer mit ordentlich Bodenfreiheit unterwegs ist. Alle anderen müssen sich behutsam über die Auswaschungen tasten.
Um den Weiler Merli herum bessert sich die Fahrbahn etwas, um danach wieder ihre schlechten Gewohnheiten anzunehmen. Kurze, steile Bergauf- und Bergab Passagen folgen, teils auf ordentlichem, teils auf grobem, losem Schotter. Da muss man als Endurofahrer den Lenker schon fest in den Händen halten. Zum Schluss erwarten uns noch ein paar einzelne steile Abschnitte, danach ist Entwarnung angesagt. Auf Asphalt geht es die letzten Meter hinab nach Morillo de Liena.
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