
Berglandschaften und Geisterdorf
Besitzer von großen Allrad-Lkw haben es schwer – die meisten Offroadpisten in Europa sind für ihre schweren, langen und breiten Fahrzeuge nicht geeignet. Dennoch tun sich immer wieder auch auf unserem Kontinent Möglichkeiten auf, „gewichtigen“ Geländespaß zu genießen. Zum Beispiel in den Regionen Soria und La Rioja, die beide zur Provinz Kastilien und Léon gehören. Dort wimmelt es geradezu von verlassenen Bergdörfern. Und die wurden einst durch Naturstraßen miteinander verbunden. Die gute Nachricht: Viele von denen sind noch intakt und auch für große Geländefahrzeuge tauglich.
Wie die Piste, die von Fuentes de Magaña nach San Pedro Manrique führt. Kurvenreich zirkelt sie zwischen bewaldeten Hügeln hindurch und zeigt immer wieder wunderschöne Ausblicke auf die Macchia mit ihren grünen Stein- und Kermeseichen und die Garrigue mit ihren bunten Felsheiden. Dazu verlässt man die N 122 in Matalebreras und erreicht nach etwa 20 Kilometern Fuentes de Magaña. Unsere Lkw-Piste zweigt zwei Kilometer östlich des Ortes nach links ab. Zehn Kilometer breite Schotterpiste folgen. In dem – Überraschung! – noch bewohnten Dorf Sárnago zweigt nach rechts der Rundkurs zu den Geisterdörfern Acrijos und Funtebella ab. Beide sind von der Piste aus gut zu sehen, hinein kommt man allerdings nur zu Fuß.
Wieder zurück in Sárnago zweigen wir rechts auf die ursprüngliche Route ab und erreichen kurz darauf San Pedro Manrique.
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