Mitten auf der Stecke ist ein Weidezaun über den Weg hinweg gezogen. Kein durchkommen möglich

Durch Steineichenwälder am Monte Pisanu
Der Monte Pisanu mit seinen 1.013 Metern über dem Meeresspiegel erhebt sich wie ein stiller Wächter über das südwestliche Sardinien. Eingebettet in das raue Sulcis-Gebirge nahe Cagliari, bietet der Berg nicht nur ein Paradies für Naturfreunde, sondern auch Aussichten, die einem den Atem rauben: Von seinem Gipfel aus erstreckt sich ein Panorama, das das Campidano-Tal, das Sulcis-Gebirge und die türkisfarbene Küste zeigt. Korkeichen und Steineichen spenden in heißen Sommertagen Schatten und verleihen dem Berg eine kühle, grüne Aura. Die Macchia füllt die Luft mit dem Duft von Rosmarin, Thymian und Salbei. In den höheren Lagen wächst eine Mischung aus Küstenpflanzen und wilden Kräutern.
Um den Monte Pisanu hautnah erleben zu können, empfehlen wir die Schotterpiste von Bono (an der SP 6 gelegen) Richtung Westen. Diese nicht ganz einfach zu fahrende Strecke vereint auf perfekte Art und Weise Fahr- und Landschaftsgenuss. Traumhafte Ausblicke wechseln ab mit dichten Steineichenwäldern, harmlose Kilometer auf breiter Piste tauschen mit herausfordernden Kurven und Kehren in tiefem Geröll.
Die Steineiche ist übrigens der typische Baum auf Sardinien. Ihre Krone besteht aus einem dichten Kranz dunkler immergrüner Blätter, die mit feinen Härchen bedeckt sind und dadurch Wasser speichern können. Weiterhin kann die Steineiche auf kargen, trockenen Böden wunderbar gedeihen. Damit ist der Baum ein Symbol für Widerstandskraft und Anpassungsfähigkeit. Eigenschaften, die auch für die Menschen auf Sardinien gelten.
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