

Hochebene im Sarrabus
Der Sarrabus-Grat, „Cresta del Sarrabus“ genannt, ist im Südosten Sardiniens ein schroffer, spektakulärer Gebirgszug, der sich über die Region Sarrabus-Gerrei erstreckt. Er verläuft entlang einer Reihe von markanten Granit- und Schieferfelsen, die sich wie eine natürliche Mauer gegen den Himmel abheben. Diese Felsen sind von Wind und Wetter geformt und haben im Laufe der Zeit ungewöhnliche, fast surreal wirkende Formen angenommen. Entlang des Grats sind die Aussichten besonders beeindruckend: Der Blick reicht über grüne Täler und Hochebenen bis hin zur Küstenlinie mit dem tiefblauen Meer.
Das Gelände ist steinig und meist von niedriger Macchia bedeckt, die im Frühjahr in Blütenfarben und aromatischen Düften regelrecht explodiert. So rau wie die Natur im Sarrabus ist auch die Offroad-Tour, die ihn in einem großen Bogen durchmisst. Vier Kilometer nördlich von Dolianova zweigt sie von der SP 14 nach rechts ab und führt erst mal recht steil, aber harmlos in den Sarrabus hinein. Die Aussichten reihen sich wie versprochen aneinander wie am Fließband. Nach etwa fünf Kilometern wird die Sache jedoch ernst: Vorbei an einem Nuraghe-Steinkreis (heilige Plätze für Rituale) arbeitet sich die Route über groben Schotter und enorme Felsbrocken weiter den Grat hinauf. Noch eines drauf setzt der kurz danach folgende Abstecher hoch zum Bruncu Landiri Durci. Wer’s schafft, findet dort ein schlichtes Metallkreuz vor.
Nach etwa 13 Kilometern senken sich Grat und Piste fortwährend, der Anspruch an Mensch und Fahrzeug bleibt gleich hoch. Oberhalb von San Nicolò Gerrei endet dieser unvergessliche Geländespaß.
Aktuelle Reports
Bedingungen, Sperrungen und Tipps — von Mitgliedern, die zuletzt hier gefahren sind.





