Die Stecke zum Pešića-See Parkplatz auf etwa 1770 müm ist alles asphaltiert. Der erste Trailabschnitt zum Raskrsnica-Pass wäre retour schöner zum hochfahren, start direkt beim Tunnelende.

Raskrsnica-Pass und Pešića-See
Ja, diese Tour endet in einer Sackgasse. Ja, man muss denselben Weg wieder zurückfahren. Aber - und jetzt kommt’s: Diese Sackgasse hat es in sich. Optisch und fahrerisch. Optisch bietet sie ein unvergessliches Erlebnis an einem bildschönen Gletschersee. Und fahrerisch hält sie eine variantenreiche Strecke bereit, die auch den ausgefuchsten Offroader begeistern wird. Die Tour startet im Skizentrum Kolašin 1600. Zunächst auf einer einfachen Schotterpiste. Einige Serpentinen führen hinauf zum Weiler Vranjak. Dort angelangt, geht es ohne große Höhenunterschiede zwischen grünen Wiesen und grauen Felsen hindurch. Allmählich steigt die Piste dann wieder bergan, wird gröber und anspruchsvoller und passiert in 1.730 Meter am Raskrsnica-Pass ihren Scheitelpunkt. Danach wedelt sie in knackigen Kurven und Kehren hinab zum Ausgang des Klisura-Tunnels, um dort für fünf Kilometer der Hauptstraße zu folgen. Dann heißt es, Blinker links und auf Schotter hinauf zum Pešića-See. Entfernung fünfeinhalb Kilometer. Höhenunterschied rund 500 Meter. Resultat: Fahrspaß ohne Ende. In unzähligen Kurven und Serpentinen schlängelt sich die mal grobe, mal sehr grobe Piste bergauf. Zuerst durch den Wald, später auf freier Fläche. Auf knapp 1.800 Meter Höhe ist der Offroad-Spaß zu Ende, und wir dürfen in Ruhe den Blick auf den See genießen. Malerisch liegt er in einem Talkessel, umrahmt von sanften Hügeln.
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