Huesca · Spanien

Sierra de Sis

31 km·bis 1.790 m·Mittel·
Länge
31 km
Max. Höhe
1.790 m
Schwierigkeitsgrad
Mittel
Bewertung
★ 4.0

Westlich des Stausees Embalse de Escales sticht abrupt ein Gebirgsmassiv aus den Hügeln der Vorpyrenäen heraus – die mächtige, schon von weitem sichtbare Sierra de Sis. Sie wirkt so imposant, dass die Menschen sie früher „Große Sierra de Sis“ nannten. Die Sierra ist rund 28 Kilometer lang und offeriert herrliche Ausblicke auf die weißen Spitzen der Pyrenäen. Begrenzt wird das Massiv im Westen vom Rio Isàbena, seine Gipfel kratzen an der 1.800-Meter-Marke.

Aussichten satt also auf der Schotterpiste, die die Sierra de Sis in einem großen S durchmisst.

Einstiegspunkt ist der kleine Ort Las Herrerias im Isàbena-Tal. Drei Serpentinenkilometer bergauf bilden den Anfang, bevor kurz vor dem Weiler Calvera rechts ein unbefestigter Weg abzweigt.  Etwa einen Kilometer lang zirkelt er in Kurven bergab, um danach in grob geschotterten, engen Kehren steil bergauf zu führen. Da ist man am Steuer eines Autos oder am Lenker eines Motorrad auf einen Schlag hellwach. Auf der Höhe angelangt, folgt die Piste nun wieder zivilisierter einem Kamm und zeigt die ersten Ausblicke auf die Pyrenäen und den Berg el Turbòn.

13 Kilometer später taucht eine Verzweigung auf. Rechts ab geht es hinauf zum Aussichtspunkt am 1.790 Meter hohen Berg Amariedo. Prädikat: wertvoll. Also den ein Kilometer langen Abstecher unbedingt unternehmen. Anschließend schlängelt sie die Route auf ordentlichem Schotterbelag gemütlich bergab Richtung Escales-Stausee.

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