
Refugi del Pla de la Font
Im Tal des Rio la Noguera Pallaresa ist man schon ganz schön dicht dran an den hohen Pyrenäengipfeln. Berge wie beispielsweise der Montsaliente westlich des Flusses erreichen Höhen bis zu 2.900 Meter. Die Region ist dünn besiedelt, ein Paradies für Bergsteiger und Wanderer also. Damit diese nicht im Freien übernachten müssen, hat man Schutzhütten gebaut und über die Bergregion verteilt. Eine dieser Hütten, das Refugi del Pla de la Font, ist Ziel einer einfachen Geländefahrt, die im Flusstal startet und wieder dorthin zurückkehrt.
Von Süden dem Flusstal folgend biegt man etwa zwei Kilometer vor al Guingueta d’Àneu von der Straße C-13 links ab, erklimmt auf Asphalt eine Handvoll schneidiger Serpentinen und nimmt nach zirka fünf Kilometern den Abzweig nach rechts Richtung Jou. Einmal um den Weiler herum, dann links hinein in den Offroadspaß. Das Refugi ist bereits ausgeschildert, und eine schöne Schotterpiste windet sich in tollen Kurven und Kehren durch den Wald den Berghang empor. Schnell ist der Abzweig zum Parkplatz des Rifugi erreicht. Jetzt noch zehn Minuten Fußweg, dann stehen wir in 2.016 Meter Höhe vor der Schutzhütte und können den atemberaubenden Ausblick auf die Gipfel der Pyrenäen genießen. Und an der Quelle Frischwasser holen.
Zurück am Abzweig beginnt die Abfahrt zurück ins Tal. Schöne Schotterdecke, einfache Kurven, breiter Weg. Kurz vor dem Ort Son kommt Asphalt ins Spiel, dann noch dreieinhalb Straßenkilometer mit zwei knackigen Serpentinen, und der Fluss ist erreicht.
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